Sinnvolle Vorratshaltung

Lebensmittel in Gläser einzukochen hat viele Vorteile. Es ist eine von vielen Möglichkeiten der Bevorratung. In letzter Zeit gewinnt die altbewährte Methode immer mehr an Beliebtheit. Warum ist es sinnvoll einzukochen:

  1. Langzeitvorrat
  2. kein Strom zum Einlagern nötig
  3. Zeitersparnis bei größeren Mengen
  4. kein umständliches Auftauen nötig
  5. Obst und Gemüse der Saison nutzen
  6. Geldersparnis
  7. idealer Notvorrat

Das Einkochen ist sinnvoll, wenn man Lebensmittel lang haltbar machen möchte. Tiefgefrieren eignet sich eher für den kurzen Vorrat für ca. 6-12 Monate. Wenn man in Gläser einkocht, hält sich der Inhalt ewig.

Auch ist es von Vorteil, wenn man nach dem Einkochvorgang keinen Strom mehr benötigt. Die eingekochten Lebensmittel können im Vorratsregal eingelagert werden. Es wird kein Kühlschrank und kein Froster benötigt. Somit hat mein keine Stromkosten. Auch sind die Lebensmittel geschützt, bei Stromausfall oder Defekt des Kühlgerätes.

Die Zeitersparnis ist noch gegeben, wenn man eine größere Menge einkocht. So muss man nicht jedes Gericht einzeln kochen. Hat man gerade einmal keine Zeit oder Lust zu kochen, greift man einfach auf einen fertig eingekochten Eintopf zurück. Auch bei einer plötzlichen Krankheit oder Quarantäne-maßnahme ist immer das passende Lieblingsgericht griffbereit.

Das Einkochen hat außerdem den Vorteil, dass es nicht, wie Tiefkühlkost, aufgetaut werden muss. Das würde Zeit und Energie zusätzlich brauchen. Die eingekochten Gläser werden einfach geöffnet und sind verzehrbereit. Bei fertigen Gerichten besonders bei Fleisch wird alles nochmal für ein paar Minuten aufgekocht.

Gemüse und Obst werden, falls sie nicht im Garten wachsen, möglichst saisonal eingekauft. Dadurch sind die Preise niedriger und es kann je nach Lebensmittel auch regionaler eingekauft werden. Einkochen ist hier besonders praktisch, da in der Regel plötzlich größere Mengen anfallen, die im Froster viel Platz wegnehmen und Energie benötigen.

Durch das Einkochen spart man Geld, wenn man gut plant. Lebensmittel aus der Saison und dem Garten sind günstiger. Einmal in einem großen Topf kochen und dann viele Gläser einkochen, ist günstiger, als jedes Gericht extra auf dem Herd zuzubereiten. Außerdem spart man sich die Energiekosten für den Froster. Selbstgemachtes ist oft auch günstiger, als fertig gekaufte Dosenkost.

Das Einkochen ist eine ideale Form der Vorratshaltung für Notzeiten. Jeder, der ein bisschen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung hat, kann einen super Vorrat aufbauen. 1900 wurde die Firma Weck gegründet. Seitdem ist viel passiert. AKW-Unfall, Stromausfälle, Flutkatastrophe, Coronamaßnahmen und plötzliche Einführung von häuslicher Quarantäne, Hamsterkäufe, Lieferengpässe und Inflation. Sogar stärkerer Schnee ließ in Städten die Regale leer stehen. Unabhängig sein ist wichtig. Sich nicht auf andere zu verlassen sorgt für ein Gefühl der Sicherheit.

Einkochen macht Spaß. Sich sein Vorratsregal anzuschauen, die Arbeit der letzten Gartensaison, die selbstgemachten Liköre, Konfitüren, Eintöpfe und Pasteten bringt ein gutes Gefühl. Es ist eine produktive Arbeit für sich selbst und die Familie auf die man Stolz sein kann.